Rosenkreuzer

Rosenkreuzer

Rosenkreuzer
  • Rosenkreuzer und Templer bewahrten in der Vergangenheit geheimes Wissen um die Schöpfung.
  • Auch heute gibt es noch traditionelle Orden und Vereinigungen die wahrhaftiges, okkultes Wissen bewahren.
  • Wahre Lehren der Rosenkreuzer und anderen Organisationen werden traditionell nur mündlich weitergegeben. Alles andere würde das Wissen und seine Wirkung entweihen.

Allgemeines zu den Rosenkreuzern und ihren Lehren

Unter dem Begriff der Rosenkreuzer (auch Rosenkreutzer), versteht man die Mitglieder verschiedener zumeist real existierender Geheimbünde, mystische Gesellschaften oder Orden, deren Anfänge oftmals im 17. Jahrhundert zu finden sind. Die Grundlagen der Rosenkreuzer sind größtenteils hermetischer und kabbalistischer Natur und damit dem Themengebiet der Spiritualität zugeordnet. Christian Rosencreutz, Gründer des Ordens der Rosenkreuzer, wird oft als Legende bzw. Vorreiter angesehen.

Hohen Bekanntheitsgrad erreichten die Rosenkreuzer durch die Veröffentlichung dreier gesellschaftskritischer und reformatorischer Manifeste.
•    Das erste Manifest, die Fama Fraternitatis, wurde unter dem Titel „Allgemeine und General Reformation der gantzen weiten Welt. Beneben der Fama Fraternitatis, Deß löblichen Ordens des Rosenkreutzes, an alle Gelehrte und Häupter Europä“ im Jahr 1614 veröffentlicht.
•    Danach folgten 1615 die Confessio Fraternitatis und 1616 die Chymische Hochzeit.
Als Autor gilt der Theologe Johann Valentin Andreae.
Unter dem heutigen Begriff der Rosenkreuzern werden mehrere Geheimgesellschaften zusammengefasst. Diese Gesellschaften berufen sich auf jene alte Tradition der Rosenkreuzer des 17. Jahrhunderts.

Die Lehre der Rosenkreuzer

Der Mensch besteht aus zwei Teilen: Zum einen aus dem Sterblichen und zugleich aus dem Unsterblichlen. Die Lehre des Rosenkreuzes basiert auf der universellen Weisheitslehre. Diese Weisheitslehre wird zu allen Zeiten den Menschen, die danach verlangen, offenbart. In den beschrieben Manifesten der klassischen Rosenkreuzer verschmilzt das alte Mysterienwissen mit den Mysterien des Christentums zu einem esoterischen Christentum. Weitere Inhalte sind die Erkenntnis über die Lichtkraft, die zu inneren Erkenntnissen der Zusammenhänge zwischen Gott, Kosmos und Mensch führt.
Die bekanntesten Elemente dieser Lehren sind wohl die hermetischen Gesetzmäßigkeiten.

Diese Gesetzmäßigkeiten werden oft in sogenannte kosmischen Prinzipien (nach Hermes Trismegistos) eingeteilt. Zu diesen zählen beispielsweise folgende:
•    Entsprechung
•    Schwingung
•    Gesetz der Ordnung
•    Rythmen
•    Zyklen
•    Polaritäten
•    Geschlechtlichkeit

Spirituelle, göttliche Literatur

Deine bisherige Suche nach der absoluten Wahrheit über Gott und die Schöpfung war sicherlich ein beschwerlicher Weg.
Mittels dieses Werkes soll deine geistige Sichtweise und Perspektive verändert werden, insbesondere in Bezug auf deine Persönlichkeit, deinen bisherigen christlichen Glauben und die Möglichkeit aktiv in das chaotische Weltgeschehen eingreifen und dich für das Gute, für das Licht und für Gott, einsetzen zu können.

Entwicklung der Seele

Die einzelne, individuelle Seele ist doch ein Teil des Ganzen. Der Mensch bezeichnet dieses Ganze meistens als Schöpfung, womit untrenntbar ein Schöpfer bzw. ein Gott angenommen wird.  Die Seele ist Teil dieses „Göttlichen“ und damit auch ein aktiver Teil des göttlichen Wirkens im Dieseits wie im Jenseits.

Unser Dasein als Mensch ist geprägt von der Dualität, die nur hier existiert. Licht und Schatten, Armut und Reichtum, Liebe und Hass sind nur einige Beispiele für die Dualität. Diese Dualität beschert uns, gepaart mit dem freien Willen, unzählige Möglichkeiten wie wir hier als Seele unser Leben und Wirken verbringen wollen.

Die Seele verbringt mehrere Leben, sogenannte Inkarnationen auf der physischen Welt, um entsprechend wichtige Erfahrungen zu machen. Die Seele ist unsterblich und hat demnach unzählige Möglichkeiten, alle Erfahrungen die sie für notwendig erachtet, über verschiedene Leben hinweg, zu sammeln. Diese Entwicklungsprozesse sind sehr individuell, jedoch wirken sie sich immer auf die gesamte Seelenschar im Jenseits aus. Auch hier gilt wieder, alles ist Eins.

Der Weg der Rosenkreuzer soll die jeweilige interessierte Seele auf diesem Weg leiten und voranbringen.

Der fünfte Zyklus hat begonnen

Die Entwicklung des Menschen und der Seelen die sich hierbei beteiligen, gliedert sich in sogenannte Zyklen. Das Leben der lemurischen Bevölkerung war meist geprägt durch die Verwendung ihrer physischen Sinne. Nur wenige hatten zu dieser Zeit Zugang zu spirituellen und übersinnlichen Wahrnehmungen.

Am Ende des dritten Zyklus ging diese Zivilisation unter um sich in einer neune Inkarnation im vierten Zyklus wieder zu finden. Der vierte Zyklus begann mit der Bildung eines neuen Kontinenten welcher als Atlantis bekannt ist. Die Bevölkerung dieses Kontinenten brachte erstaunliches hervor. Ihr Niedergang war jedoch schleichend und der groben Selbstüberschätzung zuzuschreiben. Aber wo ein Ende ist, ist auch ein neu Anfang.

Dieser Anfang ist der Beginn des fünften Zyklus in welchem wir uns aktuell befinden. Diese Zyklen sind in definierte Untergruppen unterteilt und aktuell befinden wir uns an einer Schwelle zweier dieser Untergruppen. Ziel dieses fünften Zyklus ist es, sein spirituelles Ego über Körper und Geist verfügen zu lassen um unsere spirituellen Kräfte voll entwickeln und zur Entfaltung bringen zu können. Die Schwierigkeit hierbei liegt jedoch in der Materie und dem physischen Intellekt, welcher sich massiv gegen die übernahme durch das spirituelle Ego wehrt. Dies sind die Herausforderungen unserer Zeit.

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